Vielleicht ist es das Alter, vielleicht die wachsende Spießigkeit, doch Silvester in meiner Heimatstadt Berlin zu verbringen, ist schon seit ein paar Jahren keine schöne Vorstellung mehr gewesen. Daher fliehen meine Frau und ich zusammen mit unserem Hund jährlich an etwas ruhigere Orte. Nach dem Bayrischem Wald, Malta und Porto ist es dieses mal Rügen geworden. Reetdächern sei Dank wird am Ort unserer Wahl keine Rakete gezündet. Unser Hund Moniko ist leider seit Jahren ein Häufchen Angst, sobald ein Knaller losgeht. Abgesehen von Spießigkeit und Tierliebe habe ich mich allerdings noch wegen eines anderen Grunds auf den rauen Norden gefreut: Ich wollte endlich wieder mit meiner Fuji X-T2 losziehen und Landschaftsfotografien machen. Die größte Insel Deutschlands hat mit ihren Kalkfelsen, Bodden und süßen Häusern unzählige Motive dafür im Angebot. Also auf zur Fototour mit der Fujifilm X-T2.

Blick auf den Tetzitzer See mit Halbinsel Liddow. Rügen. Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fujifilm Filmusimulation Velvia

Für diese Fototour hatte ich mir eine Besonderheit vorgenommen: Ausschließlich mit den Fujifilm Filmsimulationen fotografieren. Nur Jpeg. Kein RAW als Backup. Jedes Foto das ihr hier zu sehen bekommt, ist bis auf wenige Anpassungen in Licht, Schatten und Kontrasten direkt so aus der Kamera gekommen. Ich habe nur die Filmsimulation Velvia verwendet. Da Velvia für sehr lebendige Farben steht, ich aber einen herbstlich-winterlich entsättigten, klassischen Look a la John Bulmer wollte, habe ich die Farbsättigung (Color) runtergeregelt. Sowohl im Freundeskreis, als auch über Social Media kommen ab und zu Fragen, welche Einstellungen ich in meiner Fujifilm verwende. Daher gebe ich das hier mal direkt mit an.

Konkret sahen meine Einstellungen so aus:

Highlight: -1
Shadow: +1
Color: -2
Sharpness: -1
Noise: -1

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Während des Schreibens fällt mir gerade auf, dass sich auch ein paar Schwarz-Weiß-Fotos reingemogelt haben. Hierfür gelten sie gleichen Einstellungen wie oben erwähnt. In Lightroom habe ich dann allerdings den Sättigungsregler auf null gestellt und in der Graditationskurve ein etwas ausgeprägteres „S“ gewählt. 

Eigentlich hatte ich mich auf winterlicher Temperaturen, viel Wind und neblige, vielleicht regnerisches Wetter eingestellt. Am Ende blieb von diesen Vorstellungen nur noch der Wind übrig. Der Rest wurde gegen goldenes Sonnenlicht getauscht, sodass die Bilder eher an den Herbst, als an den Winter erinnern. Doch ganz ehrlich: das stört mich überhaupt nicht. Im Gegenteil. Das Licht war sensationell und geben den Fotos eine ganz besondere Stimmung. Das ist natürlich ein ganz persönlicher Eindruck. Doch ich hoffe natürlich, dass ihr ebenfalls Freude beim Anschauen habt. So oder so kann ich nur empfehlen: Fahrt an die Küste und schnappt euch eure Kamera. Es lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Bis bald!

Tetzitzer See mit Halbinsel Liddow und Banzelvitzer Berge. Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia. Post: Schwarzweiß.

Der Blick von den Kreidefelsen beim Königsstuhl im Nationalpark Jasmund auf Rügen. Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Geboren im Wind.

Blick aus unserer stilechten Unterkunft.

Blick auf unsere stilechte Unterkunft.

Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Ausblick aus der Galerie bzw. unser Schlafzimmer. Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.

Der Steg von Sellin. Fotografiert mit der Fujifilm X-T2. Filmsimulation Velvia.